home Was wir nicht ausstehen können

Was wir partout nicht ausstehen können.
  • Dummheit.
    Obwohl ja eigentlich niemand etwas dafür kann

  • Schlechtes Benehmen.

  • Schlechte Tischsitten, bei denen der Mund zur aufgestützten Gabel geführt wird, statt die Gabel zum Mund.

  • Kauen mit offenem Mund.

  • Gierhälse, die am Buffet ihre Teller vollladen, um dann doch nur die Hälfte davon zu essen.

  • Lahmärschige Gierhälse am Buffet, die vor der Auslage festgenagelt sind.

  • Zahnstocher oder Olivenkerne (oder gar Kaugummi) im Aschenbecher.
    Eine Nichtraucher Unart

  • Zigarettenkippen oder Kaugummi im Urinal.

  • Fluggäste in der Touristenklasse, die ihre Rückenlehne bis zum Anschlag zurück schwenken.

  • Im Hotel:
       Schummriges, mickriges Licht im Zimmer.
       Wackelnde Toilettenbrillen.
       Duschdüsen die überal hinspritzen, nur nicht dorthin, wo sie sollen.

  • Unpünktlichkeit.

  • Wenn Enthusiasten im Konzert genau 180° gegen den Takt mitklatschen.

  • Wenn Gäste zu einer Einladung in "Gammelklamotten" erscheinen.

  • Wenn Gastgeber eingeladene Gäste in "Gammelklamotten"empfangen.

  • Wenn Andere uns nötigen, ihren privaten (Handy-)Telefonaten beizuwohnen.

  • Wenn Gesprächspartner unsere Gegenwart durch eine Telefonplauderei mit Anderen zur Bedeutungslosigkeit herbwürdigen.
    Eine weit verbreitete Unsitte

  • "Alte Tanten", die in Leggins oder Radlerhosen herumlaufen.

  • "Alte Tanten", die am Strand "oben ohne" herumlaufen.
      Was dann eher wie "in der Mitte ohne" aussieht

  • Trainingskleidung ("Balkan Smokings") in der Öffentlichkeit.
    Karl Lagerfeld†: "Wer in einer Trainigshose herumläuft hat sein Leben bereits aufgegeben"

  • Grölende "Ballermann 6" Touristen.

  • Touristen, die wie "Amis" gekleidet sind in Ländern, in denen dezente Kleidung angebracht ist.

  • Hände, deren Finger mit Ringen übersät sind.

  • Überlange Fingernägel.

  • Frauen, die in der Öffentlichkeit mit der Zigarette in der Hand herumlaufen.
    Sicher, sie haben unbestritten das Gleichberechtigungs-Recht dazu. Aber wir haben auch das Recht, dass es uns trotzdem abstösst

  • Kläffende Köter.

  • Hundedreck.

  • Eltern, die ihre Kinder in Restaurants oder Geschäften frei herumtollen lassen.

  • Linksfahrer.
    Ausser in England oder so...

  • Lastwagen auf der Überholspur.

  • Autofahrer die mit dem Blinker anzeigen woher sie kommen, statt wohin sie wollen.

  • Nebel-Rückleuchten.

  • Radfahrer, die neben dem Radstreifen fahren.

  • Redner, bei denen man vor lauter "äh"..."äh"... nicht mehr weiss, vovon sie eigentlich reden.

  • Rucksackträger, die im Gedränge dauernd mit ihrem "Buckel" anecken.

  • Drängler mit einem gestörten Distanzverhältnis in einer Warteschlange.

  • Gesprächspartner mit einem gestörten Distanzverhältnis die einem so nahe kommen, als wäre alles was sie sagen "Top Secret".

  • TV-Unterbrecher-Werbung.

  • Wenn jemand mit einem Zahnstocher im Mund zu uns spricht.

  • Deutsch-Schweizer, die mit einem "Romand" ums verrecken nicht Schriftdeutsch reden wollen.

  • Wenn Zuschauer einer Folklore Darbietung gedrängt werden, bei dem Gehupfe mitzumachen.

  • Polonaisen.

  • Kunden/Kundinnen, die im Supermarkt wie ein nasser Sack über dem Einkaufswagen hängen.

  • Einkaufswagen die aus der Spur laufen.

  • Wenn die Morgenzeitung zu spät geliefert wird.

  • Wenn nur Geschnaufe auf dem Telefonbeantworter ist.

  • Wenn das Servierpersonal beim Abräumen die Finger in die Gläser steckt.

  • Wenn das Servierpersonal ins vertiefte Gespräch am Tisch rückichtslos hineinplatzt mit "Wer hat's Menu eins bestellt?".

  • "Balkan-Deutsch" in Gerauchsanleitungen z B.:
       " [Das]  Gerät nicht in Betrieb nehmen, ohne  [die]  Bedienungsanleitung  [ge] lesen  [zu haben.] "

  • Den Mangel an Eloquenz verschleiernde Sprachmüll-Worthülsen wie
    "Mit Sicherheit nicht..." Ohne Sicherheit aber doch, oder wie?
    "Ich denk mir¹ mal²..." Wir hingegen denken ...
    ¹ ... dass "denken" kein reflexives Verb ist; und
    ² ... immer, nicht nur hin und wieder mal
    "Sag ich mal..." Dabei redet er/sie schon die ganze Zeit
    "Zunächst einmal..." Meistens wartet man auf ein "Zweitens" und "Drittens" vergebens
    "Ich würde meinen..." Unter welchen Bedingungen liesse sich denn der Konjunktiv erfüllen?
    "Ich gehe davon aus, dass..." Ja, dann geh mal...
    "So bald als möglich" Schrecklich, hier gehört doch kein Komparativ hin. Es heisst "wie"
    "Ich stelle die Frage mal in den Raum..." Räum sie bitte nachher aber wieder ab
    "Hervorragend ...." "Gestern waren wir im Konzert, die Musiker waren alle hervorragend".
    Welch ein Paradoxon! Wenn jeder "hervor ragt", dann sind doch sowieso alle gleich!
    "Schlussendlich / letztendlich" Dies sind zwar keine Un-Wörter, werden aber zu inflatorisch gebraucht
    "zeitnah" Neuer doofer Trend für "jetzt, unverzüglich"
    "Entschleunigung" Neuer doofer Trend für "Verzögerung"
    "Ich sage Ihnen ganz ehrlich..." Obwohl dann nichts folgt, was man auch für eine Lüge halten könnte
    "Vor Ort" Als ehemalige "Kohlenpöttler" wissen wir, dass der Bergmann diesen Berufsjargon-Begriff für den Ort im Bergbau bezeichnet, wo er die Kohle abbaut.
    Alle andere Gegenden sind "am Ort"
    "Sachstandsmitteilung" Dieser neudeutsche Wortkrüppel (für Lagebericht) steht nicht mal im Duden
    "angedacht" Auch so ein neudeutscher Wortkrüppel. Wie heisst denn dann die Gegenwartsform (Präsens); andenken, angedenken? Und das Substantiv; Andenken, Andenkung, Andacht?
    "entmietet" So nennen das die Immobilien-Hyänen, wenn einer 80-jährigen Rentnerin nach 40 Jahren die Wohnung gekündigt wird.
    "verrenten" So nennen das die "Sanierer", wenn Leute mit 61 Jahren zwangspensioniert werden.
Stand: Januiar 2018